Bärlauch - ein Frühlingsbote mit intensivem Duft

Aktualisiert: 5. März 2019



Die saftig grünen Blätter spriessen jetzt wieder. Bärlauch, ein naher Verwandter von Zwiebel, Knoblauch und Schnittlauch trifft man nun wieder in den feuchten Wäldern, entlang von Bächen und Auen an. Besonders häufig kommt er in Buchenwäldern vor, wo er sehr grosse Blätterteppiche bilden kann. Die Erntezeit ist nur sehr kurz, schon ab Mitte April setzt die Blüte ein und das typische Aroma geht verloren.

Er ist nicht nur in der Frühlingsküche sondern auch als Naturheilmittel beliebt. Dank seiner schwefelartigen ätherischen Öle wird ihm eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben und kann nebst zahlreichen Beschwerden bei Verdauungsstörungen, Bluthochdruck, Rheuma, Bronchitis und Fieber Linderung bringen.


In der Küche sollte der Bärlauch stets frisch genossen und nicht gekocht werden, da er dadurch sein Aroma verliert. Um die Haltbarkeit zu verlängern kann er aber getrocknet oder eingefroren werden, allerdings wird auch hier das typische Aroma vermindert. Als Salat oder vermengt mit Quark zubereitet oder zu Pesto verarbeitet, ist Bärlauch bei Feinschmeckern sehr beliebt.



Und so wird die Pesto gemacht.


Zutaten

  • 100g frischer Bärlauch

  • 50g Pinienkerne

  • 50g geriebener Parmesan

  • 1.5dl Olivenöl

  • 1/2 TL Salz

  • Pfeffer

Zubereitung

  • Bärlauch gründlich waschen und in Salatschleuder trocknen

  • grob gehackter Bärlauch mit den restlichen Zutaten mischen und pürieren

  • 2-3 verschliessbare Gläser bis 2cm unter den Rand füllen. Um Luftblasen zu vermeiden, das Glas sorgfältig einige Male auf den Tisch klopfen

  • Gläser bis 1cm unter den Rand mit Öl auffüllen und Gläser gut verschliessen



Beim Pflücken besteht Verwechslungsgefahr!


Immer wieder wird der Bärlauch mit dem giftigen Maiglöckchen, der ebenso giftigen Herbstzeitlosen oder dem gefleckten Aronstab verwechselt, da sie am selben Standort vorkommen. Nur die Bärlauchblätter duften stark nach Knoblauch, haben einen langen dünnen Stiel und wachsen einzeln aus dem Boden, weshalb sie gut erkannt werden können. Die Blätter der Herbstzeitlosen verströmen keinen Duft, haben keinen Stiel und meist sind drei Blätter umeinander gewickelt. Die Blätter des Maiglöckchens duften nicht und stehen immer zu zweit an einem rötlichen Stiel. Vorsicht ist dennoch geboten und im Zweifelsfall Blätter besser entsorgen.










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